Am 02.06. feiert die St. Sebastianus Schützenbruderschaft ihr diesjähriges Schützenfest. Hierzu herzliche Einladung. Die Festmesse unter Mitwirkung...
Allgemeine Gebetsmeinung … daß in der Gesellschaft Initiativen ergriffen werden, die die Rolle der Familie schützen und stärken. ...
| Mai | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So | |
| 18 | 30 | 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | 06 |
| 19 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| 20 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 |
| 21 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 |
| 22 | 28 | 29 | 30 | 31 | 01 | 02 | 03 |
Die Schola Gregoriana St. Suitbertus, Solingen-Weeg, ist eine der wenigen Choralscholen in Solingen. Unter dem Motto „Cantate Domino“ pflegen wir mit z. Zt. 7 aktiven Sängern diesen einstimmigen, unbegleiteten lateinischen Gesang in liturgischen Feiern.
Dieses „gesungene Gebet“, also der gregorianische Gesang, stammt aus der Zeit des 8. Jahrhunderts und erlangte im 9. und 10. Jahrhundert seine Bedeutung und Ausprägung. Wegen der im 11. Jahrhundert aufkommenden Mehrstimmigkeit wurde der Gregorianische Choral immer weniger gesungen .Nach dem Tridentinischen Konzil am Ende des 16. Jahrhunderts wurde er durch Bearbeitungen bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Erst im 19. Jahrhundert begann man damit, die ursprünglichen Fassungen zu rekonstruieren, indem man alte Klosterhandschriften studierte und die im 10. Jahrhundert entwickelten Dirigierzeichen, sogenannte Neumen, die über dem zu singenden Text notiert waren, in ihrer Bedeutung für den Vortrag zu entziffern versuchte. Nach dem 2. Weltkrieg wurde von Dom Eugene Cardine, dem Leiter des Päpstlichen Instituts für Sakralmusik in Rom, eine vertiefte Forschung begonnen, dank der das Interesse für den gregorianischen Gesang weltweit zugenommen hat. Bei einer Vielzahl von Messgesängen hat man daher eine recht genaue Vorstellung davon, wie der Choral vorgetragen werden könnte.
Auch nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, das die Landessprache in der heiligen Messe einführte, gehört der Gregorianische Choral zum festen Bestandteil der katholischen Liturgie.
Zu den liturgischen, auch gregorianischen, Gesängen gehören die „Ordinarien“ (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus und Agnus Dei), die man z. T. auch im Gotteslob findet, und die Proprien, also die Gebete des Tages (Introitus, Graduale mit Alleluja, Tractus, Offertorium, Communio, Hymnen, Sequenzen und Psalmen).
Auf der Internetseite Gregor & Taube kann man sich für jeden Sonntag im Jahreskreis die zugehörigen mit Neumen versehenen Noten herunterladen.
Weitere Informationen zur Gregorianik unter Wikipedia und Institut für Gregorianik
Die Schola Gregoriana ist seit 1981 fester Bestandteil in den Gottesdiensten der Pfarrei St. Suitbertus; gelegentlich (und auf Wunsch gerne häufiger) singen wir auch in den übrigen Gemeinden unserer Pfarreiengemeinschaft– so in jüngster Zeit in St. Josef, Krahenhöhe, in St. Martinus, Burg, und in St. Maria Königin, Widdert, aber auch in anderen Pfarrgemeinden.
Zu den regelmäßig von uns mit gestalteten Gottesdiensten in St. Suitbertus gehören:
Seit einigen Jahren singen wir regelmäßig in St. Christophorus, Wuppertal-Ronsdorf (Mai und Allerheiligen) und in der St. Lukas Klinik, Solingen-Ohligs (Frühjahr und Herbst).
Unsere Proben finden mittwochs, 20:00 h, im Pfarrheim St. Maria Königin, Börsenstr. 51, SG-Widdert statt (außer in den Schulferien). Abweichungen von dieser allgemeinen Terminplanung können der Terminübersicht im Abschnitt "Planungen" entnommen werden. Wer schnuppern oder mitsingen möchte, ist herzlich willkommen.
Ansprechpartner: Berthold Daun, Tel.: +49 (212) 81 80 37
Auf den kommenden Seiten erfahren Sie mehr über die Geschichte der Schola Gregoriana und unsere Planungen.