Hilfe | Login | Kontakt | Impressum | Sitemap

Aktuelles
02. Mai 2012 00:18

Schützenfest in Weeg

Am 02.06. feiert die St. Sebastianus Schützenbruderschaft ihr diesjähriges Schützenfest. Hierzu herzliche Einladung. Die Festmesse unter Mitwirkung...

01. Mai 2012 17:08

Gebetsanliegen von Papst Benedikt XVI. Mai 2012

Papstgebet - Logo des Papstes

Allgemeine Gebetsmeinung … daß in der Gesellschaft Initiativen ergriffen werden, die die Rolle der Familie schützen und stärken. ...

Die nächsten Termine:
19. Mai 12 18:00 - 19:00
20. Mai 12 11:00 - 12:00
23. Mai 12 15:00 - 17:00

  Weitere Termine

Mai
Mo Di Mi Do Fr Sa So
18 30 01 02 03 04 05 06
19 07 08 09 10 11 12 13
20 14 15 16 17 18 19 20
21 21 22 23 24 25 26 27
22 28 29 30 31 01 02 03

Chronik

Chronik des Kirchenchors Cäcilia Weeg

Der Kirchenchor"Cäcilia" St. Suitbertus Solingen-Weeg wurde am 3. Mai 1900 an der Rektoratskirche in Solingen-Weeg gegründet. Präses wurde Pfarrer Rektor Meuwsen , der als Seelsorger in Solingen-Weeg tätig war. Am Freitag, den 11. Mai wurde der Vorstand gewählt. Er bestand aus Schriftführer, Archivar, Kassierer und Strafkassierer. Zum Dirigenten wählte man einstimmig Lehrer Maassen. Am 18. Mai begann man mit den Proben, um schnell das Ziel, zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Gemeinde in der Kirche zu singen, zu erreichen. Die Proben fanden im Lokal Niesen, Grünewalder Straße statt.
Das erste Auftreten des jungen Chores war am 14. Oktober 1900 aus Anlass des Richtfestes der Pfarrkirche.
Im Jahre 1904 konnten die Proben in das neben der Kirche entstandene Vereinshaus verlegt werden. Pfarrer Zillesen, der inzwischen die Pfarrgemeinde St. Suitbertus übernommen hatte, führte im Jahre 1905 die ersten Vereinsstatuten ein. Zur Anschaffung einer Fahne wurde eine Sammelliste angelegt, und im Jahre 1907 konnte diese Fahne beschafft und auf dem Dekanatsfest der Kirchenchöre feierlich geweiht werden.
Kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges 1914 übemahm Pfarrer Josef Müller das Amt als Präses des Chores. Der Beginn des Krieges traf den Chor schwer, da viele Mitglieder einberufen wurden. Die Vereinstätigkeit konnte nur unter größten Opfern fortgeführt werden. Aus dem Kriege 1914/18 kehrten 14 Mitglieder nicht mehr in die Heimat zurück. Ihr Andenken wird in Ehren gehalten.
Unter den Dirigenten Herrn Werner, Clemens Lehmacher, Karl Probst und Karl Eisenbach nahm der Chor einen stetigen Aufschwung.
Das Silberjubiläum im Jahre 1925 war ein Tag der Freude für Verein und Pfarrgemeinde. Durch eine kirchliche Feier und ein Konzert in der Solinger Stadthalle wurde er festlich begangen.
Als neuer Pfarrer wurde im Jahre 1928 Friedrich Eschen Präses des Chores, an dessen Arbeit er regen Anteil nahm. Zum Ausdruck brachte er dies dadurch, daß er an fast allen Proben des Chores teilnahm. Unter der Leitung und der großen Arbeitsfreude von Musikdirektor Eisenbach nahm der Chor einen weiteren Aufstieg. Im Jahre 1938 legte er sein Amt als Dirigent nieder.
Zu Beginn des zweiten Weltkrieges im September 1939 wurden 15 Mitglieder sofort einberufen; weitere folgten. Die Vereinstätigkeit war kaum noch aufrecht zu erhalten. Aus diesem Grunde beschloß man nach reiflichen und gewissenhaften Überlegungen, den Männerchor in einen gemischten Chor umzuwandeln. Es stellte sich bald heraus, daß dies eine gute Lösung war. Am 4. und 5. November 1944 wurden bei einem Luftangriff Kirche und Vereinshaus schwer in Mitleidenschaft gezogen, und die Chorarbeit mußte vorübergehend eingestellt werden. Kurz vor Weihnachten wurden die Proben unter der Leitung von Karl Eisenbach, der sich während des Krieges wieder zur Verfügung gestellt hatte, aufgenommen. So konnte bereits Weihnachten eine mehrstimmige Messe gesungen werden. Nach Beendigung des Krieges im Mai 1945 kehrten 4 Mitglieder nicht zurück, und 3 galten als vermißt. Auch sie werden nicht vergessen.
Im September 1949 wurde in der Pfarrkirche eine neue Orgel eingeweiht, an deren Finanzierung der Chor maßgeblich beteiligt war.
Das 50jährige Bestehen des Chores wurde am 30. April 1950 begangen. Ein festliches Hochamt, ein Konzert in der Stadthalle und eine weltliche Feier waren die äußeren Merkmale dieses Jubiläums.
Musikdirektor Karl Eisenbach legte Anfang 1951 sein Amt als Dirigent aus Altersgründen nieder und wurde zum Ehrendirigenten ernannt.
Zum neuen Chorleiter wählte man Musikdirektor Hans Weber. Er leistete gute Arbeit und hatte mit dem Chor große Erfolge zu verzeichnen. Während dieser Zeit zählte der Chor 105 aktive Mitglieder.
Da die Stelle des Küsters und Organisten an unserer Pfarrkirche neu besetzt werden mußte, kam als neuer Dirigent im Jahre 1957 Herr Heinrich Müller zu uns. Er setzte die Arbeit seiner Vorgänger fort und führte den Chor zu manch schönem Erfolg. 
Am 15.Dezember 1961 starb durch einen Verkehrsunfall der Präses des Chores, Pfarrer Friedrich Eschen. Der Chor verlor in ihm nicht nur den Präses, sondern einen priesterlichen und väterlichen Freund.
Neuer Präses wurde Pfarrer Paul Füth . Unter seiner Leitung begann im Jahre 1962 der Umbau der Kirche. Das Vereinshaus diente während dieser Zeit als Kirchenraum. Im Mai 1965 konnte das neue Gotteshaus eingeweiht werden. Pfarrer Füth blieb bis zum Jahre 1968.
Unter der Leitung seines Nachfolgers Pfarrer Walter Frey feierte der Chor sein 70iähriges Bestehen. Präses Walter Frey starb im Januar 1975.
Pater Willy van Deursen vom Orden der Salvatorianer wurde neuer Pfarrer an St. Suitbertus und unser neuer Präses.
Unser 75jähriges Chorjubiläum wurde am 11. und 12. Oktober 1975 mit einem Festhochamt und einem Kirchenkonzert festlich begangen.
Am 30. 04. 1976 ging Herr Heinrich Müller in den Ruhestand. Er hatte den Chor 19 Jahre lang in vorbildlicher, einfühlsamer Weise geleitet. Nach seiner aktiven Zeit als Chorleiter ernannten wir ihn zum Ehrendirigenten.
Am 01. Mai 1976 trat Herr Rudolf Müller die Nachfolge als Dirigent an. Die nun folgenden Jahre wurden durch das hohe musikalische Können unseres Dirigenten geprägt.
Im Jahre 1983 wurde unsere Kirche renoviert und auch die Orgel vervollständigt. Am 11. September 1983 war feierliche Einweihung der Orgel. Professor Josef Zimmermann, Domorganist in Köln, stellte uns das Instrument vor.
Das 85jährige Chorjubiläum wurde mit einem Festhochamt, einem Kirchenkonzert, sowie dem Besuch von zwölf Kirchenchören im Jubiläurnsjahr feierlich begangen.
Der 17. Mai 1987 war für den Chor und die ganze Kirchengemeinde ein besonderer Tag. Das Sonntagshochamt, die Kleine Orgel-Solo-Messe von Joseph Haydn, wurde über den Deutschlandfunk übertragen.
Das 90jährige Jubiläum wurde mit der eindrucksvollen Krönungsmesse und einigen Motetten von Mozart festlich gestaltet. Im Jahre 1992 konnten wir in unserer Pfarrkirche bei einem ökumenischen Konzert mit dem Chor der Lutherkirche die Messe in C-Dur von Ludwig van Beethoven vortragen. Im Oktober 1993 verließ uns unser Präses Pater Willy van Deursen, der 18 Jahre lang die Geschicke des Chores mitgetragen hatte .
Nach 10 Monaten der Vakanz wurde am 2 1. August 1994 Dr. Thomas Vollmer als neuer Pfarrer an St. Suitbertus, Solingen Weeg feierlich eingeführt.
Aus Anlaß des 95jährigen Bestehens gestaltete der Chor am 14. Mai 1995 ein feierliches Konzert in unserer Pfarrkirche. Wir sangen von Johannes Brahms: "Denn alles Fleisch es ist wie Gras" und von Charles Gounod die "Misse Solennelle de Sainte Cecile".
Das 95jährige Jubiläum unserer Pfarre feierten wir am 8. September 1996 in einem Pontifikalamt mit Weihbischof Dr. Klaus Dick. Der Kirchenchor sang die Missa brevis in G-Dur von Mozart.
Am 17. August 1997 gestaltete die " Swinging Cäcilia" mit zwei anderen Chören ein Konzert im Solinger "Museum Baden".
In den folgenden zwei Jahren arbeiteten wir hauptsächlich an der Einstudierung von zwei neuen Messen von Rheinberger und Butz. Im September 1999 wirkte der Chor beim Dekanatskonzert der Kirchenchöre mit. Wir sangen von Brahms "O, Heiland reiß die Himmel auf" und gemeinsam mit allen anderen Chören "Christus vincit" von van Nuffel.